miércoles, 4 de septiembre de 2013

ANN COTTEN [10.445]


Ann Cotten 

(Nacida en 1982, Ames, Iowa ) es una escritora y poeta estadounidense de origen alemán.

A la edad de cinco años, Ann Cotten fue llevada por sus padres, que son bioquímicos, a Viena, donde iban a trabajar. Terminó la universidad en 2006 con un trabajo sobre la poesía concreta. En 2007 Cotten, cuyo trabajo ha sido publicado en antologías y revistas de poesía, tuvo gran éxito como escritora con su primer libro, Fremdwörterbuchsonnette, que fue publicado en Suhrkamp. 

Cotten creció como una niña vienesa, sin embargo, hay una notable expresión inglesa en sus escritos, incluyendo muchas alusiones en inglés.
Ann Cotten vive en Viena y en Berlín.

Publicaciones 

Fremdwörterbuchsonette , poetry, Suhrkamp, Frankfurt/Main 2007, ISBN 978-3-518-12497-0 
Nach der Welt. Die Listen der konkreten Poesie und ihre Folgen. , essay, Klever, Vienna 2008, ISBN 978-3-902665-01-0.
Glossarattrappen , prose, AusnahmeVerlag, Hamburg 2008, ISBN 978-3-940992-09-3 
Das Pferd. SuKuLTuR, Berlin 2009 (Schöner Lesen Nr. 84), ISBN 978-3-941592-03-2 
Florida-Räume , poetry, Suhrkamp, Frankfurt/Main 2010, ISBN 978-3-518-42132-1 
I, Coleoptile , poetry (English), Broken Dimanche Press, Berlin-Oslo-Dublin 2010, ISBN 978-3-00-032627-1

Premios

2008: George-Saiko-Reisestipendium
2008: Clemens-Brentano-Preis
2007: Reinhard-Priessnitz-Preis





lets see if we can get clear about the swans.

Todos los cisnes se llaman Reinhard. Ni siquiera, sé
que sólo miran hacia adentro, cómo. Como mirar. Así fuera
            mendrugos y ellos son
lo que pensaran (no no no). Tienen gafas
pero cómo, barreras orgánicas. Barreras de luz
¿cierto? En cuello y patas son negros como un
fusilamiento y cada uno, ah sí, cada uno
pensaría: ¿a mí? ¿entonces? luego ella viene
para inflar y conducir tu, la, –la, ¿sí?– 
con mendrugos, darnos sabiduría,
vendrían ondulando los cuellos, apenas llevado 
cada (uno) entre las olas, alzando el cuello,
tan ruinosos, tan flemáticos, tan en ascuas,
alrededor de mí, como cada “ah” para decir, no “craj”.

Vienen y son más de lo what 
you can deal with y no se trata de Bros---
se trata de cisnerías 
y los miras cómo están en la mitad
del aguacero en mitad del agua repartidos
y no sabes, te quedas de pie durante
un cigarrillo. Migas, migas y migas.
Y te marchas, hay que llevar
el auto hasta la puerta de la casa.
Qué desean propiamente, ¿la longitud entera
del canal? Música para escuchar bajito, estar
sola y ver cisnes en un film, como en un film
contemplarlos, sin pensar con urgencia,
todos los cisnes se llaman Reinhard, o Charlotte.

Übersetzung: Traducción de Daniel Bencomo



lets see if we can get clear about the swans.

Alle Schwäne heißen Reinhard. Nein kaum, 'ch weiß
sie sehen bloß drein, wie. Wie sehen. So wäre
           Brosamen und sie sind nur
was sie dächten (nö nö nö.) Sie haben Brillen
ach was organische Schranken. Lichtschranken 
,nicht? Um Halsen und füßeln so schwarz wie
füsiliern und jedes, jedes, ach ja jedes
dächte: mir? So?      Dann komm sie her, zu
plustern und mit Brosamen lenken deine, die
-die, ja?- uns Wissen zuteilen, an Hälsen
kämen umschweifend ja bloß davon um zu
je (weils) an Wellen sich tragend, auf Halsen
so abbruchreif, so plusternd, so so fragend,
um mir, wie jedes, "ach" zu sagen, nein "krach".

Kommen sie und sind mehr als what
you can deal with es geht nicht um Bros---
es geht um Schwansachen 
und du siehst sie dann liegen mitten
im Platzregen mitten am Wasser verteilt
und weißt nicht, bleibst ne Zigarette lang 
stehen. Krümel, Krümel und Krümel.
Dann gehst du wieder, der Reifen ist geplatzt
und muss geschoben werden bis bis vor die Haustür. 
Was wollen sie eigentlich, die ganze 
Länge des Kanals? Musik leise zu
hören, alleine zu sein und Schwäne
durch einen Film, wie durch einen Film 
zu betrachten, ohne notwendig zu denken,
alle Schwäne hießen Reinhard, oder Charlotte.

© Ann Cotten
De: unveröffentlicht




Chinese Market Of Dings

Bäumt euch illusorisch schwellend auf, durchschnittene Kabeln,
ihr Blumen der Tragik, holprigen Ebenen.
Zum Kuße verschwimmen bei schlechtem Handwerk eure mild-menschlichen Züge.
Zum Kuße verschwinden die starrenden Sterne, die Abgründe, die Augen,
und darunter schwebt der Kosmos. O Technik! Unfertig gemeisterte Liebe;
Liebe, die unter dem Geld steht, nebensächliche Freuden, O Technik! Festes Gefühl,
Schutzmantel der Liebe. O Technik! Verbotene Liebe!
Kämm dir mit den Gußabfälen das Haar.
Fädle die Schere zu Plastik, male halbtot noch niedliche Wimpern darauf,
mal sie freundlich, wenn du kannst.




Metonymie, wir

Ich sprech für dich, lass gut sein.
Lass gut sein, sag ich. Sei
beruhigt, sage ich, ich formuliere,
da können, wenn ich fertig bin, wir beide rein.

Das Dichten, sagst du, macht dich schrecklich müde.
Das Ich-Sagen erschöpft mich mehr, sag ich.
Breit doch dein Wir aus, du, das meint uns beide,
und dann machen wir Picknick drauf. Wirklich,

ich bring das Wort nur schwer über die Zähne
hinaus, sie schlagen hart gegeneinander,
wenn du mich meinst, ich dich und Grinsen
allein kann in ne Harmonie uns schwemmen,
wir fragen: wollen wir? Du sagst: Ich schon.
Du auch? Während ich mich an deine Zähne lehne.

Schenk ein! Merum schlägt dich und mich
über den ganzen Nachmittag in
den Tannin, das schwere, rötlich
schwarze Kleid der, ja, Verwechselungen.

Verklinken, bis wir weder aus noch ein,
nur schwirrend wissen von den Buchstaben
zu schließen mehr, wessen Initialen
wir nun tatsächlich in die Buche graben

mit meinem Messer. Deines ist zu klein
und klappt zurück, wenn man den Winkel falsch
berechnet. Bin dabei zu ritzen "DU",
als du dein Werk mir zeigst: du ritztest "ELVIS".

Okay, wir machen Fehler. Doch es lacht
ob unsrer Anstalten das blanke Sein.

De: Fremdwörterbuchsonette





Metonymy, us

I'll speak for you, so hush.
Shut up, I say. Come now, 
come on, be calm, I say, I'll do the words
and when I'm done we can climb in together.

Writing, you say, it really tires you out.
I'm more exhausted just from saying 'I', say I.
Spread out your pronoun, it can mean us two
and then we'll have a picknick on it. Really.

The word has trouble passing through my teeth,
my jaws will tend to clamourously jar
when you mean me and I mean you, and grinning
in silence churns our bosoms into harmony,
we ask: shall we? You say: I would,
what about you? when our teeth meet.

Fill up the glasses! Merum will keep us
behind the bushes and out of harm's way
all afternoon, making wild passes
that spill tannin on what's inside our faces,

caught up until the trees begin to tip,
mixing the alphabet up in our eyes,
as we guess on, trying to figure out
whose name it is we're cutting in the tree

trunk, using my knife. 'Cause yours is much too small
and switches back when used at the wrong angle.
And as I grave the last letter of 'YOU',
you, seriously: 'Look!' You've written 'ELVIS'.

Right. So we make mistakes. But something's laughing
at our attempts, I think it is the tree.

Übersetzung: Translated by Ann Cotte




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