miércoles, 3 de junio de 2015

MICHAEL DONHAUSER [16.185] Poeta de Austria


Michael Donhauser 

(Austria, 1956) creció como ciudadano austríaco en Vaduz, Lichtenstein. Inició sus estudios de Teología en Viena en 1976. Luego estudió Germanística y Romanística. En 1984 finaliza esta etapa con un trabajo sobre las traducciones al alemán de Las Flores del Mal, de Charles Baudelaire. Desde 1986 publica Donhauser poesía en prosa, narraciones y ensayos en distintas antologías y revistas literarias, contando a la fecha con una obra contundente y nutrida.  Tradujo parte de la obra de Arthur Rimbaud y Francis Ponge.

La poesía de Donhauser se caracteriza por un lenguaje plástico, en el cual logra que el transcurso del tiempo y las imágenes sean percibidos por el lector sinestésicamente.

Ha obtenido destacados premios, entre los cuales cabe mencionar:

2002 Premio Christian Wagner
2004 Premio Literario de Meran
2005 Premio Ernst Jandl
2009 Premio Georg Trakl de Literatura




Michael Donhauser traducido por Camila Fadda
http://carajo.cl/traduccion-michael-donhauser-los-cantos-mas-bellos/


Selección de poemas tomados de “Los cantos más bellos” (“Schönste Lieder” – 2007), en los que Donhauser logra musicalidad a través de un lenguaje plástico y subjetivo, donde el “yo” del autor no necesita hacerse espacio entre los cantos dedicados a los elementos y sensaciones más comunes: viento, nieve, olores, noche, miedo, amor, luz, tiempo.

NOTA EL AUTOR ENVIADA A LA TRADUCTORA: 

“He leído una vez más a media voz sus transcripciones de “Schönste Lieder” en su idioma, tan bien como pude, y por lo tanto también los escuché. En cuanto a la forma, he llamado a estos cantos “frases” y a estas frases “cantos” y con esto he querido decir que por una parte se trata de prosa (frases) y por otra y al mismo tiempo, de poesía (cantos), mas solamente contenido o callado entre estos dos polos existe el poema. Por lo tanto puede usted darle la forma que quiera, los finales de línea no son estrictamente finales de verso, a pesar de que siempre se vuelven a leer con gusto de esta manera.”



2.

Y algo oscila y algo cae y cede y se disipa
aún, es la urgencia, que quieta se nos inclina, el tiempo, él vive y
quiebra, queda un último resplandor, que todo niega, que explica, luego
cesa.




2.

Und etwas wippt, und etwas fällt und willigt ein und streubt sich
noch, es ist die Not, die still uns neigt, die Zeit, sie wohnt und
bricht, es bleibt ein letzter Schein, der alles weigt, der glost, dann
weicht.



***



27.

Se derrite un poco, roza como brillo e Ilumina suave, está cerca
el tiempo como aroma, que llena el valle con luz, la tierra duerme, y
lanza entonces sombras hierba a hierba, la vista se revela en la lejanía,
con cada mirada, y todo se azula.




27.

Ein wenig taut es, streift als Schein und leuchtet mild, ist nah
die Zeit als Duft, der füllt das Tal mit Licht, die Erde schläft, und
Schatten wirft nun Halm um Halm, das Sehen bricht ins Ferne
auf, mit jedem Blick, und alles blaut.



***


29.

Y era tan dulce, era un despertar y profundo, como cubierto, ahí
luminoso, ahí encima y se trepó el canto, era como el sueño, era
matutino y sin embargo inquieto y terrible, tan temprano, tan como
aturdido aún y vacilaba, saludaba, permanecía.



29.

Und war so süss, war ein Erwachen und tief, wie verhangen, da
licht, da auf und stieg das Lied, es war wie Schlaf, war
morgendlich und wie besorgt und heillos doch, so früh, so wie
benommen noch und wankte, grüsste, blieb.



***


31.

Y la noche, como se lleva el miedo, como arde ahora y
vigila, mientras yo busco, decirle a ella, cuán bella era cuán
bella fue al rodear con sus brazos mi nuca, como si
tuviera todo esto algo de bueno, la seducción tanto como el olvido.



31.

Und die Nacht, wie sie die Furcht nimmt, wie sie glimmt nun und
wacht, während ich suche, ihr zu sagen, wie schön sie sei, wie
schön sie war, da sie legte ihre Arme um meinen Nacken, als
hätte all dies sein Gutes, das Betören wie das Lassen.






Michael Donhauser who has lived in Vienna since 1976, was born as an Austrian citizen in Vaduz (Liechtenstein) in 1956.

He studied German and Romanic languages and literature, and has published several acclaimed volumes of poetry and prose. Donhauser has translated poetry by Arthur Rimbaud, Francis Ponge and Michael Hamburger, and is the recipient of a number of important prizes, including the Manuskripte Prize (1990) and, most recently, the Christian Wagner Prize (2002).



[Feiernder Abend, Talweg]

Feiernder Abend, Talweg und
Gewalt, aufgebrochen die 
Augen, Knospen, wir sagten 
sieh, und glühend war der 
Himmel, tönten die Berge

Flußherwärts der Verkehr, es
strömte das Wasser, waren
Steine, ti penso und immer
habe ich mit Kieseln, Reisig
Laub und an dich gedacht

Wärmende Böschung, der
Flattich, du weintest, deine 
Hände sanken, müde, und
Schatten, kahle, streiften den
Asphalt, flüchtig mit Lippen

Schnatternd flog auf, rief eine 
Amsel und flötete, schlug
jubelnd mit Pausen, es naht
hieß ein Versiegen, wehende 
Bänder, Drähte, der Weg

De: Sarganserland
Basel: Urs Engeler Editor, 1998



[Rites of the evening glen]

Rites of the evening glen
path and violence the eyes 
burst open buds we said
look and the sky glowed 
the mountains attuned

From over the river the 
traffic flowing water the
stones ti penso and always
with pebbles brushwood 
leaves I’ve thought of you

Warming levee coltsfoot 
you wept your hands 
sank tired and fleeting 
shadows bare brushed 
the asphalt with their lips

Up flew a blackbird jabbering 
called whistling warbling 
jubilant with pauses and now
comes they called it a dwindling 
ribbons rippling wires the path

Translated by Iain Galbraith. 




[Sehnliches oder Sehen]

Sehnliches oder Sehen, es
beugen die Zweige sich und
wärmer noch oder bricht
von Früchten schwer, was
zärtlich entlang im Laub
verirrt und leuchtend liegt

Denn einsam und mild, nah
hieß es, dem letzten Schein
sinkt, von Stimmen umspielt
das Haupt, die Hand, es
war, ich nannte dich und
Stille das herbstliche Licht

Dein Park, deine Bank mit
Gezwitscher, Kastanien, die
fallen, die schlagen, auf am
Kies, Sand, ich sah deinen 
Fuß, eine Feder fast weiß
schaukeln nieder und ruhn

De: Sarganserland
Basel: Urs Engeler Editor, 1998





[The fervent or seeing...]

The fervent or seeing 
the branches bend and
warmer still or breaking
heavy with fruit what
tender along the leaves 
and lost lies shining

For lonely and mild close 
it was said to last light
sinks haloed by voices
the head the hand it
was I called you and
stillness the autumn light

Your park your bench
with chirping chestnuts
falling splitting open on the
gravel sand I saw your
foot a feather almost white
see-saw down and rest

Translated by Iain Galbraith. 





Die Geranien

Den Sommer lang sind sie und in Blüte gewesen, blühen sie noch auch hier. 

Jetzt und ohne jene Dichte oder Wohlanständigkeit, Vollbartbärtigkeit, Fensterfröhlichkeit.

Wuchern sie und über die Ränder von den Trögen, gleichen ihre Blätter Trichtern, Herbsttrompeten.

Tragen sie und vereinzelt Blütenköpfe, hochrot oder lila und verblühte, Storchenschnäbel.

Und bedecken den Boden verstreut mit Tropfen wie von Blut oder blasseren, Fächern, färben aus.

Oder rollen sich ein unter dem Besen, wenn sein Stroh über den Klinker wischt, fast gezischt hat.

Auf den Steinplatten, und das Laub geknistert, die welken Dolden zwischen den bleichen Fingern, noch am Abend.

Noch jetzt, vor einem römischen Himmel, bevor sie schwarz vor Schwermut auf der Balkonmauer stehen.





Begegnung

Nie werde ich dich anders noch einmal
Und sehen, denn als Passantin
Denn als Frau im Baumwollkleid
Habe ich und dich gesehen, wie du 
Und Flaschen in einen Kontainer geworfen
Auf dem Gehsteig gekommen, leicht
Gegangen, dem Abend wie anvertraut
Nur Bewegung so gewesen und bist
Nur Gang und ohne Augenblick oder daß
Ohne daß wir uns und begegnet
Sich gegrüßt unsere Augen nur wie hätten
So flüchtig nur, denn unverloren
Bist du bei dir oder anderswo
Bist und ein Schlenkern der Arme, der Haare
Ein Zögern du gewesen, noch dann



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