miércoles, 5 de diciembre de 2012

HEINZ CZECHOWSKI [8678]




Heinz Czechowski (* 07 de febrero 1935 en Dresde, † 21 de octubre 2009 en Frankfurt am Main) fue un poeta y dramaturgo alemán.

OBRA:

Nachmittag eines Liebespaares. Gedichte, 1962
Sieben Rosen hat der Strauch. Mitteldeutscher Verlag, 1964 (Anthologie)
Zwischen Wäldern und Flüssen. Mitteldeutscher Verlag, 1965 (Anthologie)
Unser der Tag, unser das Wort. Mitteldeutscher Verlag, 1966 (Anthologie)
Wasserfahrt. Gedichte, 1967
Spruch und Widerspruch. Prosa, 1974
Schafe und Sterne. Gedichte, 1975
Was mich betrifft. Gedichte, 1981, ISBN 3-935877-05-6
Von Paris nach Montmartre. 1981, ISBN 3-354-00056-2
Ich, beispielsweise. Gedichte, 1982
An Freund und Feind. Gedichte, 1983, ISBN 3-446-13850-1
Herr Neithardt geht durch die Stadt. 1983, ISBN 3-354-00437-1
Kein näheres Zeichen. Mitteldeutscher Verlag, 1987, ISBN 3-354-00179-8
Sanft gehen wie Tiere die Berge neben dem Fluß. 1989
Die überstandene Wende. 1989
Mein Venedig. Gedichte und Prosa, 1989, ISBN 3-8031-0169-7
Auf eine im Feuer versunkene Stadt. 1990, ISBN 3-354-00632-3
Nachtspur. Gedichte und Prosa, 1993, ISBN 3-250-10184-2
Gedichte und Poeme. 1996
Mein westfälischer Frieden. Ein Zyklus. Nyland-Stiftung, 1998, ISBN 3-506-76162-5
Sauerländische Elegie. 1998
Ich und die Folgen. Rowohlt, 1998, ISBN 3-498-00881-1
Das offene Geheimnis. 1999, ISBN 3-933749-05-0
Die Zeit steht still. Gedichte, Grupello Verlag, 2000, ISBN 3-933749-31-X
Wüste Mark Kolmen. Gedichte, Ammann Verlag, 2000, ISBN 3-250-10318-7
Seumes Brille. Gedichte aus der Schöppinger Chronik (1999/2000). UN ART IG Verlag, 2000, ISBN 3-9807111-3-7
Einmischungen. Grupello Verlag, 2000, ISBN 3-933749-46-8
Seumes Brille. Grupello Verlag, 2002, ISBN 3-933749-66-2
Der Garten meines Vaters. Grupello Verlag, 2003, ISBN 3-933749-96-4
Die Elbe bei Pieschen und andere Ortsbeschreibungen. ISBN 3-928833-21-9
Unstrutwärts. ISBN 3-910206-12-3
Von allen Wundern geheilt. Gedichte. onomato Verlag, 2006, ISBN 3-939511-01-3
Die Pole der Erinnerung. Autobiographie. Grupello Verlag, 2006, ISBN 3-89978-046-9






BUENA SEMANA

La casa en la que vivo
Ni se ha quemado ni visto afectada
Por alguna catástrofe.
Tengo para comer, y algo de dinero.
Hay lugares en la naturaleza
Que reconcilian mi ánimo
Y amar me ha dado mucho goce.
En la radio se ha hablado sobre mí,
Un amigo ha escrito algo amable
Sobre mi libro. 
He dado una conferencia que ha gustado
a mis amigos. Me he encontrado con 
personas a las que he caído bien.
Ahora, viernes por la tarde,
me siento como el rey Polícrates
que tampoco sabía que su suerte
era sólo el envés
de la fatalidad.




GUTE WOCHE

Das Haus, in dem ich wohne,
Ist weder abgebrannt noch
Von Erdbeben erschüttert.
Ich habe zu essen, auch
Etwas Geld. Die Natur
Hat noch Stellen, die mich versöhnlich stimmen,
Und die Liebe
Verschafft mir Genuß.
Im Rundfunk
Ist über mich gesprochen werden,
Ein Freund schrieb mir Erfreuliches
Zu meinem Buch. Ich hielt
Einen Vortrag, der
Meinen Freunden gefiel, und traf
Ein paar Leute,
Die mir sympathisch waren.
Jetzt, am Freitagabend,
Fühle ich mich
Wie der König Polykrates,
Der auch nicht wußte,
Daß sein Glück
Nur die Kehrseite
Aller Verhängnisse war.

TRADUCIDO POR VLADIMIR GARCÍA MORALES EN 10:36






En aquel tiempo finalmente

Por todas partes yacen notas, avisos, direcciones al vuelo anotadas.
El día es ciego. ¿Quién o qué
vendrá? No he terminado aúnde hacer balance, incluso para el
presente no tengo definición. Aquí y allá meditado,
busco una línea
para trazar mi biografía.
No me abandona el miedo
de que pude haberme equivocado.
Confuso,
tomo una de las notas. Tres seis ocho ocho
cinco
Ése fue mi
número telefónico alguna vez,
pero la casa
donde viví en aquel tiempo,
no existe más. Dejo entonces
de buscar mi identidad perdida,
basta
con estar y saber que aún aquí
soy...

1992






Damals zuletzt

Überall liegen Zettel herum, Notizen, Adressen, flüchtig
aufgeschrieben.
Der Tag ist blind. Wer oder was
wird kommen? Ich
habe es noch nicht aufgegeben,
Bilanzen zu ziehen, doch für die Gegenwart
habe ich keine Definition. Hin und her überlegend,
such ich nach einer Linie,
um meine Biographie zu entwerfen.
Mich verläßt nicht die Angst,
daß ich mich vertan haben könnte.
Wahllos
greif ich nach einem der Zettel. Drei sechs acht acht
fünf –
das war einmal
meine eigene Telefonnummer, aber das Haus,
in dem ich damals wohnte,
gibt es nicht mehr. Also
geb ich es auf, nach meiner verlorenen
Identität zu suchen, es reicht ja,
hier zu sein und zu wissen,
daß man noch hier ist ...

1992





El siglo de los lobos

La semana toca fin, como empezó:
Todo está como había estado.
Bebí y me emborraché.
Comí, estuve lleno y destendí mi cama. Por cierto,
Pensé en el pasado, me vi de nuevo
andar el viejo camino que va de Burgsdorff a Böttgerstrasse
para beber en la pequeña tasca una cerveza y comer grano.
Obviamente era un día de invierno como hoy,
Donde Westfalia se proclama como el bastión del invierno en Alemania.
Pero también sobre los cerros yacía nieve.
Mi amada yacía en la cama con resaca
En Bergen-Enkheim. Yo mismo no me siento bien,
Pero encontré entre la ropa una vieja camisa,
Que una vez en cualquier parte de Old England me compré en
Mark & Spencer. También la pipa inglesa,
adquirida en el pueblo Stratford de Shakespeare, y hay
también una piedra romana de Bath so mi escritorio.
Sólo el escritorio se rehúsa
a darme un servicio atento: sobre él se encuentra
la foto de la Esperanza fracasada.
Mientras leo sobre la cama las Memorias
de Nadescha Mandelstam, pienso,
al que le va mal, qué relativa es la vida
con nosotros, los poetas, perdidos en el siglo de los lobos,
que nunca toca fin, para darle lugar al milenio entrante
y, con eso, también la Esperanza fracasada
y un futuro para mí.
No, no vale la pena por hoy
subir las persianas, pues ha oscurecido nueva cuenta,
otra vez los días son más cortos, y en ausencia de la Suerte
contemplo mi pantalla, donde las palabras se juntan
en torno a algo, que ya no es más un mensaje. ¿Hacia
dónde debo ir aún, afuera a la oscuridad?
Depresiones, molestias y
la eternamente invocada imposibilidad,
de poder llegar nuevamente a donde sea.





Das Jahrhundert der Wölfe 

Die Woche geht zu Ende, wie sie begonnen hat:
Alles ist, wie es gewesen war
Ich trank, und wurde betrunken.
Ich aß, wurde satt und deckte mein Bett auf. Im übrigen
Dachte ich an die Vergangenheit, sah mich, wieder einmal.
Den alten Weg von der Burgsdorff- zur Böttgerstraße gehen,
Um in der kleinen Kneipe ein Bier und einen Korn zu trinken.
Offensichtlich war es damals ein Wintertag so wie heute,
Wo sich Westfalen als die Bastion des Winters in Deutschland geriert.
Aber auch auf dem Feldberg liegt Schnee.
Meine Liebste liegt mit ihrem Kater
In Bergen-Enkheim zu Bett. Ich selbst bin nicht gut zu mir,
Fand aber zwischen der Wäsche ein uraltes Hemd,
Das ich mir einmal irgendwo in Old England
Bei Mark & Spencer gekauft. Auch die englische Pfeife,
Im Shakespearestädtchen Stratford erworben, gibt es noch, ferner
Befindet sich auch noch ein römischer Stein aus Bath
Auf meinem Schreibtisch.
Nur der Schreibtisch verweigert
Mir heute beharrlich den Dienst: auf ihm liegt das Bild
Der Gescheiterten Hoffnung.
Während ich auf dem Bett
In den Memoiren Nadeschda Mandelstams lese, denke ich,
Dem es schlecht geht, wie relativ doch das Leben
Mit uns, den Dichtern, verfährt im Jahrhundert der Wölfe,
Das nun zu Ende geht, um dem neuen Jahrtausend
Platz zu machen und damit auch der gescheiterten Hoffnung
Auf eine Zukunft für mich.
Nein, es lohnte sich nicht,
Heute die Rolläden hochzuziehen, denn es dunkelt schon wieder, noch
Werden die Tage kürzer, in der Abwesenheit des Glücks
Starr ich auf meinen Bildschirm, wo sich die Wörter versammeln
Zu etwas, das keine Botschaft mehr ist. Wohin
Soll ich noch gehen, außer ins Dunkel?
Depressionen, Verstimmungen undDie immer wieder heraufbeschworene Unmöglichkeit,
Irgendwo noch einmal ankommen zu können ...

Traducido por Daniel Bencomo 
http://cactusverbal.blogspot.com.es/2006/04/heiz-czechowski.html

No hay comentarios:

Publicar un comentario en la entrada